Zumwinkel: Ergebnis wird in zweistelliger Millionenhöhe belastet
Deutsche Post peilt neue Rekordmarken an

Im Jahr 2001 wird das Ergebnis der Deutschen Post AG durch die Terroranschläge in den USA in zweistelliger Millionenhöhe belastet. Das sagte Postchef Klaus Zumwinkel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Dies werde jedoch an der prognostizierten Gewinnsteigerung nichts ändern, versicherte Zumwinkel.

dpa-afx FRANKFURT. Beim Umsatz und Gewinn vor Steuern peile die Post ungeachtet der flauen Konjuktur neue Rekordmarken an. Zumwinkel betonte, dass 80 Prozent des Geschäfts (Brief und Postbank) stabil seien. In den Sparten Express und Logistik gebe es nur in den USA Einbußen. Auf die Frage ob DHL und Danzas nicht unter der Luftfahrtkrise litten antwortete Zumwinkel: "Wir haben keine Passagiere".

Zumwinkel bestritt jedoch Ertragsprobleme im amerikanischen Geschäft der DHL nicht. Nach der Ausgliederung der Fluggesellschaft und der Einsetzung eines neuen Managements habe man die Schwachpunkte jedoch im Griff. Und DHL International in Brüssel, an der die Post die Mehrheit besitzt, arbeite mit Gewinn.

Die strategische Position der Post hält Zumwinkel für hervorragend. Beim Versand von Paketen und eiligen Dokumenten, dem Expressgschäft, sei die Post mit DHL nicht nur in Europa die Nummer eins. Auf die Frage ob noch weitere Akquisitionen anstünden anwortete der Postchef: "Wir werden sicherlich, wenn es gute Gelegenheit gibt, uns in Nordamerika und Asien verstärken.

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