Zunahme in Westeuropa
Mercedes verkauft weniger Autos

Der Autohersteller Daimler-Chrysler hat im Februar weniger Pkw der Marke Mercedes Benz verkauft als im Vorjahreszeitraum, in den ersten beiden Monaten 2002 aber einen Rekordabsatz erreicht.

rtr STUTTGART. Im Februar sei der Absatz bei Mercedes-Benz um zwei Prozent gesunken, teilte Daimler-Chrysler am Freitag mit. Hingegen seien in den ersten beiden Monaten zusammen genommen rund zwei Prozent mehr Fahrzeuge verkauft worden als im Vorjahr. Für den Monat Januar hatte der Konzern vor einigen Wochen einen um sieben Prozent gestiegenen Absatz bekannt gegeben. In Westeuropa habe der Absatz trotz rückläufiger Märkte zugenommen.

In den ersten beiden Monaten sei mit 161 200 abgesetzten Fahrzeugen erneut ein Rekord für diesen Zeitraum erreicht worden. "Trotz des Modellwechsels bei der E-Klasse haben wir das hohe Vorjahresniveau der ersten beiden Monate erneut übertreffen können. Zu diesem Absatzerfolg haben alle wichtigen Märkte beigetragen", teilte das Unternehmen mit. Vor allem die A-Klasse habe sich seit der Einführung der Langversion hervorragend entwickelt und verzeichne deutliche Zuwachsraten.

Zulegen konnte Mercedes-Benz den Angaben zufolge entgegen dem Markttrend in Westeuropa. Im Februar seien dort mit 52 400 Autos rund drei Prozent mehr Fahrzeuge verkauft worden, wobei besonders Italien und Frankreich starke Zuwächse verzeichneten. In den ersten zwei Monaten seien in Westeuropa vier Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt worden. Auf dem deutschen Markt liege der Absatz von Mercedes-Personenwagen trotz rückläufiger Marktentwicklung auf Vorjahresniveau. Im Februar seien 25 200 Fahrzeuge abgesetzt worden, per Februar seien es 46 800 gewesen.

In den USA habe der Absatz von Mercedes-Benz mit 14 900 Fahrzeugen zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. Hingegen sei hier der Absatz in den ersten beiden Monaten um 7,5 % gestiegen.

Weiter teilte der Konzern mit, ein besonderer Erfolg werde die neue E-Klasse, für die in Westeuropa bereits in den wenigen Wochen nach Verkaufsfreigabe über 20 000 Bestellungen eingegangen seien.

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