Zunehmende Produktionsverlagerung
USA bezieht High-Tech-Produkte aus China

China ist 2002 zum bedeutendsten Lieferanten von Hochtechnologieprodukten für die USA herangewachsen. Einer Studie des US-Branchenverbands AeA zufolge, spiegelt diese Entwicklung die zunehmende Verlagerung der Produktion durch US-Unternehmen nach China wider.

vwd PEKING. "Unsere Mitgliedsunternehmen investieren zunehmend in China als Produktionsplattform für die Welt und nicht mehr nur als Basis für den Absatz in China", schreibt William Archey, Präsident des früher als American Electronics Association bekannten Verbandes.

Nach Angaben von Daniel Brody, der die AeA in Peking vertritt, zeigen chinesische Statistiken, dass rund zwei Drittel der Elektronik-Exporte des Landes auf aus dem Ausland finanzierte Unternehmen entfallen.

Die US-Einfuhren an High-Tech-Produkten beliefen sich 2002 den Angaben zufolge auf 220 Mrd. US-Dollar. China überflügelte mit einem Anteil von 35 Mrd. Dollar sowohl Mexiko als auch Japan als High-Tech-Lieferanten, die auf Platz zwei bzw. drei zurückfielen. Asiatisch-pazifische Länder (neben den genannten vor allem Malaysia, Taiwan, Südkorea und die Philippinen) hatten dem Bericht zufolge zusammen einen Anteil von zusammen 141 Mrd. Dollar an dem US-Einfuhrvolumen von 220 Mrd. US-Dollar.

Als Hochtechnologieprodukte werden in dem Bericht Computer, Büroausrüstungen, Verbraucherelektronik, Halbleiter, Kommunikationsprodukte und optische Erzeugnisse gezählt. Der Bericht basiert auf US-Handelsstatistiken.

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