Zur Mittagszeit
Wall Street uneinheitlich

Uneinheitlich tendiert die Wall Street am Dienstagmittag (Ortszeit). Gegen 12.56 Uhr weist der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) ein Plus von 0,2 % bzw. 17,09 Punkten auf 10 659,62 Stellen auf. Der S&P-500-Index gewinnt 0,28 Punkte auf 1 267,92. Der Nasdaq-Index verbucht weiterhin Abschläge von 1,8 % bzw. 41,77 Punkten auf 2 265,78 Stellen.

vwd NEW YORK. Analysten begründen die schwerfällige Entwicklung damit, dass die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten womöglich noch nicht schlecht genug ausgefallen seien, um die Federal Reserve Bank dazu zu bringen, die Zinsen noch vor der nächsten Sitzung zu senken.

Der Index für die Verbraucherstimmung war im Februar auf 106,8 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit Juni 1996 gefallen. Auch die anhaltende Reihe der Gewinnwarnungen drücke weiter auf die Stimmung am Markt, heißt es. Nike geben 20,9 % bzw. 9,93 $ auf 39,21 ab, nachdem der Sportartikelhersteller am Montag nach Börsenschluss angekündigt hatte, dass der Gewinn für das dritte Quartal voraussichtlich um 28 % unter den Erwartungen liegen wird. Das Unternehmen begründete die Revision mit dem schwachem US-Absatz bei Schuhen, und dem Aufbau von Lagerbeständen wegen Problemem mit einem neuen Supply-Chain-System.

Im Technologiesektor verzeichnen vor allem Aktien aus den Bereichen Software, Netzwerke und-ausrüstung sowie Halbleiterproduktion Abgaben, nachdem die Banc of America ihre Prognosen für die Umsätze der Softwareunternehmen nach unten revidiert hat. Ariba verlieren 2,9 % bzw. 0,56 $ auf 19,12, Oracle rutschen um 4,0 % bzw. 0,94 $ auf 22,25 ab. Texas Instruments verteuern sich gegen den Trend um 6,5 % bzw. 1,90 $ auf 31,05 in Verbindung mit Presseberichten über einen erwarteten Deal mit dem Audio-Software Beatnik Inc. -Hersteller

AT&T Corp verbuchen mit einem Plus von 5,5 % bzw. 1,20 $ auf 23,04 die größten Gewinne im DJIA. Grund sind nach Angaben von Händlern Äußerungen, dass Mediacom Communications für 2,2 Mrd $ in bar Kabel-TV-Systeme in vier Staaten von AT&Ts Breitbandtochter übernehmen will. Intel verbessern sich um 0,1 % bzw. 0,05 $ auf 105,35, Microsoft legen in Verbindung mit dem laufenden Prozess um 1,4 % bzw. 0,81 $ auf 60,38 zu. Auch Bankenwerte zeigen sich mit Gewinnen. So klettern Citigroup um 1,2 % bzw. 0,62 $ auf 50,92.

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