Zurückhaltender als IG Metall
IG BAU fordert 4,5 % mehr Lohn und Gehalt

Die IG BAU geht ungeachtet der Krise am Bau mit einer Forderung von 4,5 % mehr Lohn und Gehalt in die Tarifrunde 2002. Das hat die Bundestarifkommission der Gewerkschaft am Donnerstag in Frankfurt beschlossen. Die Verhandlungen sollten gemeinsam für Ost- und Westdeutschland geführt werden.

dpa FRANKFURT/MAIN. "Wir wollen trotz schwieriger Wirtschaftslage die Bauleute nicht abkoppeln von notwendigen Einkommenssteigerungen", sagte IG-BAU-Vize Ernst-Ludwig Laux. Die Arbeitgeber hatten allerdings bereits deutlich gemacht, dass es angesichts der desolaten Situation am Bau keinen Spielraum für Lohnerhöhungen gebe.

Die IG BAU (Bauen-Agrar-Umwelt) fordert zudem die Einführung einheitlicher Mindestlöhne in neuen und alten Bundesländern. Ziel sei ein Tarifsystem, das dem Dumpingwettbewerb zwischen Ost und West sowie dem europäischen Ausland Grenzen setze. Um die gesetzlichen Maßnahmen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung tarifpolitisch zu flankieren, will die Gewerkschaft zudem eine "Bau- Card", einen fälschungssicheren Sozialversicherungsausweis. Der geltende Tarifvertrag für die 950 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe läuft am 31. März aus.

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