Zusätzliche Erkenntnisse über den Auszähl-Prozess
Medien lassen Wahlzettel ohne klares Votum in Florida untersuchen

Mehrere US-Medienorganisationen, darunter die "New York Times" und der Nachrichtensender CNN, wollen rund 180 000 Stimmzettel der Präsidentenwahl in Florida untersuchen lassen.

dpa WASHINGTON. Mehrere US-Medienorganisationen, darunter die "Washington Post", die "New York Times" und der Nachrichtensender CNN, wollen rund 180 000 Stimmzettel der Präsidentenwahl in Florida untersuchen lassen. Nach Medienberichten vom Mittwoch handelt es sich um etwa Wahlzettel ohne klares Votum - entweder, weil kein Name markiert war oder weil es zu viele Markierungen gab.

Die Prüfung, mit der die unabhängige Forschungseinrichtung National Opinion Research Center beauftragt wurde, soll nach Angaben der beteiligten Medien zusätzliche Erkenntnisse über den Auszähl- Prozess erbringen.

Es gehe nicht darum herauszufinden, für welchen Präsidentschaftskandidaten umstrittene Stimmen abgegeben worden seien. Der Demokrat Al Gore war in Florida mit seiner Forderung nach Handauszählungen strittiger Wahlzettel gescheitert und am Ende dem Republikaner George W. Bush unterlegen.

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