Zusätzliche Hermesbürgschaften
Putin erwartet Ende des Schuldenstreits

Im langjährigen Streit um die russischen Altschulden gegenüber der DDR gibt es nach Worten des russischen Präsidenten Wladimir Putin aktuell noch keine Einigung.

Reuters WEIMAR. Im langjährigen Streit um die russischen Altschulden gegenüber der DDR gibt es nach Worten des russischen Präsidenten Wladimir Putin aktuell noch keine Einigung. "Man kann aber davon ausgehen, dass wir heute noch bei den Regierungskosultationen zu einer endgültigen Lösung finden werden", sagte Putin am Mittwoch vor Unternehmern in Weimar.

Zudem habe ihm Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) erklärt, dass die deutschen Hermersbürgschaften für Russland-Geschäfte verdoppelt werden könnten. Heftig kritisierte Putin die Regelung innerhalb der Europäischen Union (EU), dass ein Mitgliedsland nur maximal 30 Prozent seiner Energierohstoffe von einem Nicht-EU-Land beziehen darf. Der außenpolitische Berater des Kanzlers, Dieter Kastrup, hatte zuvor angekündigt, Putin und Schröder würden am Mittag die Lösung der Schuldenfrage bekanntgeben, in der es völlige Übereinstimmung zwischen den beiden Ländern gebe.

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