Zusammenarbeit mit Commerzbank soll neu ausgerichtet werden
Badenia verzeichnet weniger Neugeschäft im ersten Quartal

rtr KARLSRUHE. Die Deutsche Bausparkasse Badenia AG hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erneut Einbußen beim Neugeschäft verkraften müssen. Das Bruttoneugeschäft sei in den ersten drei Monaten 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,7 % auf 1,798 Mrd. DM Bausparsumme gefallen, teilte die nach eigenen Angaben viertgrößte private Bausparkasse Deutschlands am Freitag in Karlsruhe mit. Die Zahl der Verträge sei um 6,6 % auf 51 077 gesunken. Allerdings zeichne sich im April eine Trendwende mit einem Plus von rund 20 % bei Bausparsumme und Verträgen ab.

Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 hatte Badenia einen leichten Rückgang beim Nettoneugeschäft um 1,5 % auf 6,4 Mrd. DM verbucht. Bedingt durch die Fusion der Badenia mit der DBS Deutsche Bausparkasse sei der Vertragsbestand im ersten Quartal um 10,9 % auf rund 1,8 Mill. Verträge gewachsen, teilte das private Bausparinstitut weiter mit. Der gesamte Vertragsbestand habe sich dadurch um 11,8 % auf 60,343 Mrd. DM Bausparsumme erhöht.

Trotz der ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sieht die Deutsche Bausparkasse Badenia nach eigenen Angaben gute Chancen, sich weiter im Markt zu behaupten. Dazu solle der Außendienst neu strukturiert und die Zusammenarbeit mit dem Partner Commerzbank neu ausgerichtet werden, hieß es. So werde gemeinsam mit der Commerzbank, der Volksfürsorge und der AM-Versicherung eine eigenständige Gesellschaft gegründet, die 350 Bauspar- und Finanzierungsberater in die Zweigstellen der Commerzbank integrieren solle. Über diesen neuen Vertriebsweg solle in den nächsten fünf Jahren ein Bausparvolumen von rund 4 Mrd. DM jährlich vermittelt werden.

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