Zusammenarbeit soll aber mittelfristig fortgesetzt werden
ARD verbannt „Waldi" vom Bildschirm

Die ARD stellt Waldemar Hartmann kalt: Der Fußball-Reporter hat von seinem Sender eine Sendepause verordnet bekommen. Grund ist offenbar ein Streit zwischen dem freien Journalisten und der Sportschau-Redaktion.

HB MÜNCHEN. Der bekannte Moderator soll zunächst nicht mehr auf dem Bildschirm erscheinen. "In der Zusammenarbeit mit Waldemar Hartmann haben sich in letzter Zeit so viele Spannungen aufgebaut, dass wir einige Zeit für kollegiale Gespräche brauchen", sagte ARD-Programmdirektor Günter Struve am Mittwoch. "Ich bin mir sicher, dass wir nach den notwendigen Klärungen die Zusammenarbeit mit ihm professionell und vertrauensvoll fortsetzen können." Der Hartmann arbeitet seit vielen Jahren als freier Mitarbeiter für den BR.

Hintergrund der Suspendierung ist ein Streit um das Top-Spiel der Bundesliga in der ARD -"Sportschau". Hartmann hatte diese Partie in der vergangenen Saison aus dem jeweiligen Stadion moderiert. In dieser Spielzeit ist das Format auf Wunsch der Redaktion abgeschafft worden. Der Reporter, der vor einem Jahr das fast schon legendäre Interview mit Ex-DFB-Teamchef Rudi Völler bei dessen Wut-Ausbruch auf Island führte, hatte diese Maßnahme in der Öffentlichkeit kritisiert. Dafür soll Hartmann nun eine "Denkpause" erhalten, wie in ARD-Kreisen hieß.

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