Zusammenbruch der Produktion befürchtet
Häfen an US-Westküste liegen wegen Arbeitskonflikt lahm

Alle 29 Häfen an der US-Westküste haben als Folge eines Arbeitskonflikts für unbestimmte Zeit dicht gemacht.

vwd/afp LOS ANGELES. Innerhalb von 36 Stunden wurden die Hafenarbeiter am Sonntag bereits zum zweiten Mal von den Reedern von ihren Arbeitsplätzen ausgeschlossen. Ein Ende des Konflikts war zunächst nicht in Sicht. Die Unternehmen werfen der Gewerkschaft der Hafen- und Lagerarbeiter vor, wegen der Auseinandersetzungen um einen neuen Tarifvertrag die Arbeit gezielt verschleppt zu haben.

Durch die Schließung der Häfen von Seattle bis San Diego wurde der Güterverkehr über das Meer massiv behindert. Nach Angaben von Wirtschaftsexperten könnte sich die Krise an den Häfen zu einer Belastung für die ohnehin bereits schwache US-Konjunktur auswachsen. Schon ein einwöchiger Stillstand an den Häfen könnte demnach zum Zusammenbruch der Produktion in US-Fabriken führen und Ladenregale leer stehen lassen. Die Tarifverhandlungen sollten am Montag weiter gehen.

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