Zusammenfassung des 14. Wettkampftags.
Hockey-Herren und Sabine Spitz jubeln über Gold

Die Hockey-Herren und Mountainbikerin Sabine Spitz haben am vorletzten Tag der Sommerspiele von Peking für die deutschen Glanzlichter gesorgt. Allerdings gab es auch Tränen der Enttäuschung – unter anderem über eine Silbermedaille.

Das Hockey-Team von Bundestrainer Markus Weise gewann das Endspiel gegen Spanien 1:0 und bescherte dem Coach damit einen einmaligen Triumph. Weise hatte vor vier Jahren in Athen Gold mit den Frauen geholt und nun dieses Kunststück auch mit den Männern vollbracht. Sabine Spitz gewann ihre Rennen überlegen und konnte sich sogar einen kleinen Sturz kurz vor dem Ziel erlauben. Dagegen verpassten die hoch gehandelten Kanuten erneutes Gold, holten aber eine Silber- und zwei Bronzemedaillen. Für ein Novum sorgten Chinas Tischtennis-Männer. Sie gewannen erstmals alle Medaillen der Einzelkonkurrenz.

Sabine Spitz hat die Goldmedaille im olympischen Mountainbike-Rennen gewonnen. Die Vize-Weltmeisterin aus Murg-Niederhof siegte im Cross-Country-Rennen nach sechs Runden und 27km vor der Polin Maja Wloszczowska sowie Irina Kalentjewa aus Russland und bescherte Deutschland damit die 15. Goldmedaille bei den Spielen in Peking.

Die Top-Favoriten Ronald Rauhe und Tim Wieskötter haben in Peking den Olympiasieg über 500m im Zweierkajak verpasst und Silber geholt. Die Olympiasieger von Athen mussten sich im Finale den Spaniern Saul Craviotto und Carlos Perez geschlagen geben. Bronze gewannen die Weißrussen Raman Piatruschenka und Wadsim Machneu.

Die Zweier-Canadier Christian Gille und Tomasz Wylenzek haben einen Tag nach ihrer Silber-Medaille im 1 000-m-Rennen über 500m Bronze geholt. Der Leipziger und der Essener mussten sich den Chinesen Meng Guanliang und Yang Wenjun sowie Sergej Ulegin und Alexander Kostoglod aus Russland geschlagen geben.

Einen Tag nach ihrem Triumph mit dem Viererkajak hat Katrin Wagner-Augustin in Peking im Einer-Rennen ihren insgesamt fünften Olympiasieg verpasst und Bronze gewonnen. Die Potsdamerin musste sich der Ukrainerin Inna Osipenko-Radomska und der bereits 43 Jahre alten Italienerin Josefa Idem geschlagen geben.

Fanny Fischer und Nicole Reinhardt haben nach ihrer Goldmedaille mit den Viererkajak im Zweier-Rennen in Peking eine Medaille verpasst. Beim Olympiasieg der Ungarinnen Katalin Kovacs und Natasa Janic musste sich das deutsche Duo mit Rang vier zufrieden geben. Beata Mikolajczyk und Aneta Konienczna aus Polen holten Silber, Bronze ging an Marie Delattre und Anne-Laure Viard aus Frankreich.

Zehnter Dopingfall

Die Olympischen Spiele in Peking haben ihren zehnten Dopingfall. Das Internationale Olympische Komitee gab bekannt, dass der Gewichtheber Igor Rasoronow aus der Ukraine nach einer positiven A-Probe disqualifiziert worden sei. Rasoronow hatte in der 105-kg-Kategorie den sechsten Platz belegt. Der Ukrainer war laut IOC am 18. August positiv auf Nandrolon getestet worden. In Peking hatte es zuvor Dopingfälle in der Leichtathletik, im Schießen, im Turnen und im Radsport gegeben. Hinzu kommen vier gedopte Pferde bei den Reiterspielen in Hongkong.

Für Hochspringerin Ariane Friedrich platzte der Traum von einer Olympiamedaille früh. Die Weltranglisten-Zweite aus Frankfurt scheiterte bei den Sommerspielen in Peking an 1,99m und kam mit enttäuschenden 1,96m auf einen geteilten siebten Rang.

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