Zusammenschluss mit Beazer Group biete bessere Perspektiven
Baukonzern Bryant lehnt Übernahmeofferte von Taylor Woodrow ab

Reuters LONDON. Das britische Bauunternehmen Bryant Group Plc hat eine Übernahmeofferte des Wettbewerbers Taylor Woodrow abgelehnt. Bryant sei der Auffassung, die angestrebte Fusion mit der Baufirma Beazer Group zum neuen Baukonzern Domus Plc biete bessere Möglichkeiten für eine Wertsteigerung als ein Zusammengehen mit Woodrow, teilte Bryant am Montag mit. Das Angebot von Woodrow wurde etwa eine Stunde vor der außerordentlichen Hauptversammlung der Bryant Group, auf dem die Aktionäre für einen Zusammenschluss zu Domus abstimmen sollten, vorgelegt. Das Aktionärstreffen wurde daraufhin auf den 26. Januar vertagt.

Die beiden britischen Baufirmen Bryant und Beazer hatten Mitte Dezember mitgeteilt, sich zum Baukonzern Domus Plc zusammenschließen zu wollen. Nach Unternehmensangaben sollte der der neue Konzern einen Gesamtumsatz von umgerechnet 4,9 Mrd. DM erwirtschaften. Bryant wies in der Erklärung allerdings darauf hin, Woodrow habe sein Angebot nicht als abschließend beschrieben. Die Offerte von Taylor Woodrow beinhalte ein kombiniertes Bar- und Aktientauschangebot, wonach Bryant-Aktionäre für jede ihrer Aktien 75 Pence in bar und 0,7 neue Taylor-Woodrow-Aktien erhalten sollten.

Bryant erklärte ferner, die Konzern-Führung werde weiterhin alle notwendigen Maßnahmen zur Maximierung des Unternehmenswerts für die Aktionäre treffen.

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