Zusatzeinnahmen für gemeinnützigen Zweck
5 000 Fahrscheinautomaten der Bahn rechtzeitig fit für den Euro

Die Bahn AG will die Euro-Umstellung bis März 2002 abgeschlossen haben. Bereits zum Start der Einheitswährung am 1. Januar kommenden Jahres würden mehr als die Hälfte der 10.000 Fahrkartenautomaten eurofähig sein, kündigte der Vertriebsleiter Personenverkehr, Jürgen Büchy, am Montag in Berlin an.

ddp.vwd BERLIN. Problemlos sei die Umstellung der 3 500 bargeldlosen Automaten, auch ein Drittel der 6 500 bargeldführenden Automaten würden rechtzeitig umgerüstet.

Um eine praktikable Umrechnung zu gewährleisten will die Bahn die Fahrpreise "zunächst leicht anheben", um sie dann nach unten auf einen durch 20 Cent teilbaren Wert zu glätten. Für den Kunden würden diese "Änderungen im Promillebereich" kaum fühlbar, betonte Büchy. Damit aber keine Spekulationen aufkommen, die Bahn würde die Währungsumstellung zu verdeckten Preiserhöhungen nutzen, sollen die Zusatzeinnahmen für einen gemeinnützigen Zweck gespendet werden. Die zu erwartenden Summe wird auf "mehrere hunderttausend Mark" geschätzt.

Büchy rechnet insgesamt mit einer reibungslosen Euro-Umstellung bei den 700 Reisezentren und rund 650 Netzagenturen. Schließlich werde die Bahn ihre Ticketschalter und Automaten mit gut 50 Millionen Mark in Münzen bestücken. Um jedoch sicher zu gehen, empfehle er für die Anfangsphase des Euro eine bargeldlose Zahlung.

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