Zustimmung der ÖTV erwartet
Mai: ÖTV-Chef Bsirske soll Verdi führen

dpa/afx BERLIN. Der zurückgetretene Chef der Gewerkschaft öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Herbert Mai, hat sich für die Wahl seines Nachfolgers Frank Bsirske zum Vorsitzenden der geplanten Mega-Gewerkschaft Verdi ausgesprochen. "Es war immer klar, dass der Vorsitz von Verdi auf die größte Gewerkschaft zuläuft", sagte Mai am Sonntag dem Berliner Radiosender "F.A.Z. 93,6". "Ich gehe fest davon aus, dass das auch für den neuen ÖTV-Vorsitzenden gilt." Mögliche Gründungsmitglieder von Verdi sind neben der ÖTV die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV), die IG Medien, die Postgewerkschaft DPG und die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG). Die ÖTV ist die mit Abstand mitgliederstärkste dieser Organisationen.

Mai zeigte sich zugleich überzeugt, dass die ÖTV dem innerhalb der Gewerkschaft umstrittenen Zusammenschluss letztlich zustimmen werde. Sein Beitrag zum Zustandekommen von Verdi sei zunächst gewesen, auf dem ÖTV-Gewerkschaftstag im November in Leipzig nach einer Abstimmungsniederlage zu Verdi nicht mehr für den ÖTV-Vorsitz zu kandidieren. Dadurch habe der Vorstand nun die Chance, Verdi mit der notwendigen Mehrheit in der ÖTV tragfähig zu machen. Im März werde die ÖTV den Übergang in die Dienstleistungsgewerkschaft beschließen, betonte Mai. "Da bin ich mir sicher."

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