Zuvor aggressive Zukaufpolitik
Nemetschek fusioniert zwei Tochtergesellschaften

Der Münchener Bau- und Architektursoftware-Spezialist Nemetschek schließt zum 1. Januar 2002 seine beiden Töchter IBD GmbH und Henke & Partner GmbH & Co KG zur Nemetschek Bausoftware GmbH zusammen.

Reuters MÜNCHEN. Die Fusion sei Teil der Restrukturierung des Konzerns, teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Nemetschek werde 92 Prozent der Anteile an dem neuen Unternehmen mit Sitz in Achim bei Bremen halten. Von dem Zusammenschluss verspricht sich Kinowelt Synergieeffekte im Vertrieb, der Entwicklung und im Service. Die Produkte von IBD und Henke ergänzten sich.

Firmengründer Georg Nemetschek hatte bis zum Jahr 2000 eine aggressive Zukaufspolitik betrieben und 16 Firmen gekauft. Sein Nachfolger Gerhardt Merkel hatte erklärt, zahlreiche Töchter wieder verkaufen zu wollen. Nach Abschreibungen auf mehrere Töchter rechnet Nemetschek für dieses Jahr nach früheren Angaben mit einem Verlust von 80 Mill. DM. Das Unternehmen hat seine Gewinn- und Umsatzprognose für 2001 mehrfach zurückgenommen und rechnete zuletzt mit einem Netto-Verlust vor Sondereffekten von 10,3 Mill. DM.

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