Zuvor soll gegnerischer Angriff erfolgt sein
US-Kampfjets bombardieren Stellungen im Irak

Amerikanische und britische Kampfflugzeuge haben im Irak am Donnerstag erneut eine Flugabwehrstellung bei Basra sowie eine Raketenbasis bei Tallil bombardiert.

HB WASHINGTON/BAGDAD/KAIRO. Die Flugzeuge seien zuvor von irakischen Stellungen aus angegriffen worden, teilte das Zentralkommando in Florida mit. Es war der dritte Zwischenfall bei Basra innerhalb von zwei Wochen.

Nach Angaben des Transportministeriums in Bagdad wurde der Flughafen von Basra rund 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt bombardiert. Das zivile Radarsystem, eine Wartehalle und ein Verwaltungsgebäude seien getroffen worden, sagte ein Sprecher im staatlichen Fernsehen. Es sei niemand verletzt worden. Der Flughafen der südirakischen Stadt Basra liegt in der von den USA eingerichteten südlichen Flugverbotszone.

Am Mittwoch hatten britische und amerikanische Kampfjets eine Flugabwehrstellung im Norden des Iraks angegriffen. Auch dort wurden die Flugzeuge nach Angaben des US-Europa-Kommando in Stuttgart zuvor bedroht. Nach Angaben der irakischen Regierung kamen dabei vier Menschen ums Leben. Zehn wurden verletzt.

Die Flugverbotszonen wurden nach dem Golfkrieg 1991 von den USA, Großbritannien und Frankreich eingerichtet, um die Kurden im Norden und die Schiiten im Süden vor Luftangriffen der irakischen Armee zu schützen. Sie werden von britischen und amerikanischen Kampfjets überwacht. Die Einrichtung der Zonen ist rechtlich umstritten. Es gibt dafür keine ausdrückliche Genehmigung des Uno-Sicherheitsrats.

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