Zuvor wurde mit Boykott gedroht
USA nehmen an Rassismuskonferenz teil

Nach langem Zögern haben die USA ihrer Teilnahme an der Rassismuskonferenz der Vereinten Nationen in Südafrika zugesagt.

afp WASHINGTON. Unklar sei allerdings noch, auf welchem Niveau, sagte am Dienstag in Washington David Harris vom jüdisch-amerikanischen Komitee nach einem Treffen mit US-Staatssekretär Richard Armitage. Darüber werde bald Außenminister Colin Powell in Absprache mit Präsident George W. Bush entscheiden. Die USA hatten mit Boykott der Konferenz gedroht, sollten die Teilnehmer über Entschädigungszahlungen für die Opfer von Sklaverei und Kolonialismus diskutieren oder über eine Gleichsetzung der jüdischen Zionismusbewegung mit Rassismus.

Die Rassismuskonferenz beginnt am Freitag kommender Woche in der Hafenstadt Durban. Nach UN-Angaben sollen die Teilnehmer neben einer eher politischen Erklärung ein praxisorientiertes Aktionsprogramm für den Kampf gegen Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz verabschieden.

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