Zuwachs in hohem einstelligen Bereich
Glaxo Smith Kline mit Gewinnsteigerung

Der britisch-amerikanische Pharmakonzern Glaxo Smith Kline zeigt sich mit seinem Start in das Jahr 2003 zufrieden. Der Pharmaumsatz sei auf Jahressicht um neun Prozent auf 4,5 Milliarden Pfund gestiegen, teilte der Konzern am Mittwoch bei der Vorlage seiner Zahlen für das erste Quartal mit.

HB/dpa/vwd LONDON. Besonders stark seien die Erlöse in den USA gewachsen, wo Glaxo Smith Kline mittlerweile 53 Prozent ihres Umsatzes erwirtschaftet. Hier verzeichnete der Pharmahersteller einen Anstieg der Erlöse um zwölf Prozent. Dagegen betrug das Umsatzwachstum in Europa lediglich ein Prozent. In Deutschland seien die Erlöse um zehn Prozent gesunken, teilte Glaxo Smith Kline mit.

Grund sei ein Rückgriff auf Lagerbestände im Vorfeld der geplanten Gesundheitsreform. Auch in Frankreich erzielte der Pharmakonzern im Vergleich zum Vorjahr keine Umsatzsteigerung. Der Umsatz des Medikaments "Augmentin" sei durch ein Generikum beeinträchtigt worden, begründete Glaxo Smith Kline diese Entwicklung. Dagegen verzeichnete der Konzern in Ost- und Mitteleuropa sowie in Südeuropa mit plus 13 Prozent bzw. plus neun Prozent deutliche Zuwächse.

Glaxo Smith Kline bekräftigte ihre Prognose, im laufenden Jahr beim Ergebnis je Aktie einen Zuwachs im hohen, einstelligen prozentualen Bereich erreichen zu wollen. Voraussetzung seien stabile Wechselkurse und das Fehlen eines Generikums für das Medikament "Paxil" in den USA. Sollte ein solches Medikament auf den Markt kommen, werde sie ihre Prognose überprüfen, kündigte Glaxo Smith Kline an.

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