Zuwanderung im Mittelpunkt
CSU eröffnet Parteitag

ap MÜNCHEN. Die CSU hat am Freitag in München ihren 65. Parteitag eröffnet. Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens steht die Zuwanderung und die Europapolitik. Als Gastredner will die CDU-Vorsitzende Angela Merkel zum ersten Mal auf einem Parteitag der bayerischen Schwesterpartei sprechen.

Den 1 100 Delegierten liegt ein Vorstandsantrag zur Verabschiedung vor, in dem eine Änderung des Asylrechts gefordert wird. Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber sieht in der Zuwanderungspolitik derzeit "keine Chancen für eine Einigung mit der Bundesregierung", weil die Koalition dieses Thema ausblende. Eine gezielte Zuwanderung von Fachkräften sei notwendig. Aber um die Integrationsfähigkeit der Bundesrepublik nicht zu überdehnen, müsse die Zuwanderung über das Asylrecht eingeschränkt werden, forderte der bayerische Ministerpräsident im "Münchner Merkur" (Freitagausgabe). In dem Leitantrag verlangt die CSU vor allem mehr Anstrengungen in der Familien- und Bildungspolitik, um die Folgen des Kindermangels in Deutschland zu bewältigen. So sollen Teilzeitarbeit, Ganztagsschulen und Kinderhorte Müttern die Berufstätigkeit erleichtern.

Die Europapolitik steht am zweiten Tag des Parteitages im Zentrum. Nach dem österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und der ungarischen Ministerpräsident Viktor Orban will Stoiber dazu ausführlich Stellung nehmen.



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