Zwangsgeldandrohung bestätigt
Lufthansa muss Germania Rechte abtreten

Die Lufthansa muss nach einem Gerichtsentscheid drei Start- und drei Landerechte am Flughafen Frankfurt am Main an den Konkurrenten Germania abgeben.

HB BONN/DÜSSELDORF. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf habe in einer vorläufigen Entscheidung einen entsprechenden Beschluss und eine Zwangsgeldandrohung des Kartellamts bestätigt, teilte das Amt am Dienstag in Bonn mit.

Damit solle die Lufthansa, die sich der Freigabe der so genannten Slots bisher verweigerte, Auflagen für mehr Wettbewerb im innerdeutschen Flugverkehr erfüllen. Der Billigflieger Germania benötigt die Rechte, um einen attraktiven Linienflugdienst anbieten zu können.

Das Kartellamt wollte die Lufthansa mit der Zwangsgeldandrohung zu der Freigabe der Start- und Landerechte zwingen, wie Amtschef Ulf Böge erläuterte. Er begrüße die vorläufige OLG-Entscheidung und setze auf eine umgehende Abgabe der Slots durch die Lufthansa. Damit würden eine Auflage des Kartellamts für die Fusion der Lufthansa mit der Regionalfluggesellschaft Eurowings erfüllt und die Voraussetzung für mehr Wettbewerb auf einer wichtigen Route im innerdeutschen Luftverkehr verbessert.

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