Zwangsvergleichsverfahren
Zukunft des Stahlwerks Maxhütte weiter unklar

Reuters MÜNCHEN. Die Zukunft des Stahlwerks Neue Maxhütte (NMH) ist auch nach einer Entscheidung des Gläubigerausschusses weiter unklar. Konkursverwalter Jobst Wellensiek teilte am Donnerstag mit, in den kommenden Wochen werde geprüft, ob das Stahlwerk eigenständig überleben könne. Offen ließ Wellensiek, wie die notwendigen Umweltinvestitionen in dreistelliger Millionenhöhe finanziert werden sollen. Das angeschlossene Rohrwerk solle von der Lech Stahlwerke GmbH des Freilassinger Unternehmers Max Aicher übernommen werden.

Das Angebot des niedersächsischen Stahlunternehmers Jürgen Großmann, der sowohl Stahl- als auch Rohrwerk übernehmen wollte, wurde vom Gläubigerausschuss abgelehnt. Die Belegschaft hatte sich wiederholt massiv für Großmann als künftigen Inhaber ausgesprochen.

Weiter teilte Wellensiek mit, dem Verkauf des Rohrwerks werde ein Zwangsvergleichsverfahren vorgeschaltet, dessen Finanzierung Aicher übernehmen werde. Gläubiger des Rohrwerks erhofften sich dadurch verbesserte Erlöse. Der Konkursverwalter stellte die Entscheidung des Gläubigerausschusses am Vormittag der Maxhütten-Belegschaft vor.

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