Zwei brasilianische Tänzerinnen erstochen
Bluttat in Düsseldorf

Nach dem Mann wird fieberhaft gefahndet, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Er soll seine gleichaltrige frühere Freundin und deren 25 Jahre alte Schwester in deren Wohnung erstochen haben. Die Schwester hinterlässt einen sechs Jahre alten Sohn.

ddp/HB DÜSSELDORF. Die beiden Tänzerinnen waren in der Nacht zum Freitag nach einem Hinweis einer Zeugin von Beamten gefunden worden. Der gesuchte Mann hatte die Tat einer Ex-Freundin gestanden, die daraufhin die Kriminalpolizei informierte, wie der zuständige Staatsanwalt Uwe Kessel sagte.

Der mutmaßliche Täter hatte im Keller der Freundin einige Sachen untergestellt, weil er derzeit keine Wohnung hat. Die letzte Wohnung in Mönchengladbach hatte der arbeitslose Mann aufgegeben.

Die Polizei geht davon aus, dass das Motiv der Tat in der Beziehung zwischen dem Mann und der 35-jährigen Tänzerin liegt. Die Frau soll die Beziehung im Januar beendet und sich in den vergangenen Monaten von ihrem Freund beobachtet gefühlt haben. Die Frau war verheiratet, lebte aber von ihrem Mann getrennt. Sie und ihre Schwester lebten seit längerer Zeit in Deutschland.

Der mutmaßliche Täter ist wahrscheinlich mit einem blauen Daimler Kombi mit dem amtlichen Kennzeichen WES-VT-390 unterwegs. Für die Ergreifung des Mannes ist eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt.

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