Zwei britische UN-Mitarbeiter befinden sich noch in der Gewalt der Entführer
Somalische Entführer lassen zwei Geiseln frei

afp MOGADISCHU. In Somalia sind am Freitag weitere zwei Mitarbeiter westlicher Hilfsorganisationen von ihren Entführern freigelassen worden. Ein entführter Belgier und ein Franzose seien in Mogadischu freigelassen worden, bestätigte ein Milizenführer. Damit befinden sich noch zwei britische UN-Mitarbeiter in der Gewalt der Entführer. Inmitten von Schießereien zwischen rivalisierenden Clans in der somalischen Hauptstadt Mogadischu waren am Dienstag neun westliche Mitarbeiter des UN-Kinderhilfswerk Unicef und der Weltgesundheitsorganisation WHO verschleppt worden. Fünf von ihnen waren bereits am Mittwoch wieder freigelassen worden.

In Somalia kämpfen rivalisierende Clans um die Macht im Staat. Auch die Ende vergangenen Jahres eingesetzte Übergangsregierung war bereits mehrfach Ziel bewaffneter Überfälle. Erst Mitte März war auf Betreiben der Übergangsregierung nach knapp zwei Jahren wieder eine UN-Dependance mit westlichen Mitarbeitern in Mogadischu eröffnet worden. Das Büro war im April 1998 nach der Entführung von zehn Mitarbeitern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz geschlossen worden.

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