Zwei Faktoren als Ursachen
Zahl der PKW-Neuzulassungen bricht ein

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa hat im April zum Vorjahr deutlich nachgegeben.

Reuters FRANKFURT. Die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) teilte am Donnerstag mit, im April 2003 seien in Westeuropa rund 1,22 Mill. Pkw registriert worden, ein Rückgang von 6,5 Prozent zum Vorjahresmonat. Dabei verzeichneten die europäischen Autohersteller einen Rückgang, während ihre Konkurrenten aus Asien zulegen konnten. Volkswagen verbuchte elf Prozent weniger Neuzulassungen, Fiat 13 Prozent. Beide Firmen verloren Marktanteile. Für Deutschland wies die ACEA einen Rückgang der Neuzulassungen von 5,7 Prozent aus. In den ersten vier Monaten des Jahres seien damit 5,02 Mill. Pkw in Westeuropa neu angemeldet worden, teilte der Verband mit. Dies entsprach einem Minus von 3,4 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Für den Rückgang im April seien im Wesentlichen zwei Faktoren verantwortlich, hieß es. Ein Faktor seien der Irak-Krieg und die allgemeine Konjunkturlage gewesen. Andererseits sei Ostern dieses Jahr in den April und nicht wie im Vorjahr in den März gefallen, und der April 2003 habe in mehreren Ländern weniger Arbeitstage gehabt als im Vorjahr. Dies mache einen Vergleich schwierig.

Unter den europäischen Marken konnten nur die zum Konzern PSA Peugeot Citroen gehörende Citroen-Marke, sowie der Mini von BMW und der Smart von Daimler-Chrysler zulegen.

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