Zwei Familien sind Opfer
Italien: Acht Tote bei Amoklauf eines Wachmannes

Ein privater Wachmann hat in der Nähe der norditalienischen Stadt Turin sieben Menschen mit einer Maschinenpistole erschossen und sich selbst getötet. Er erschoss am Dienstagmorgen in einem Reihenhaus seine Ex-Frau, deren Mutter sowie weitere Familienangehörige.

HB TURIN. Auch ein Nachbarehepaar sei unter den Opfern, berichtete die Polizei. Lediglich die siebenjährige Tochter des Täters entkam dem Grauen, weil sie kurz zuvor in die Schule gegangen sei.

Das Motiv des Mannes mittleren Alters sowie der genaue Ablauf des Verbrechens waren zunächst völlig unklar. Möglicherweise sei ein kürzlicher heftiger Streit mit seiner geschiedenen Frau Auslöser der Bluttat, berichtete das italienische Fernsehen. "Es ist alles in weniger als zehn Minuten geschehen, wir wissen aber noch nicht genau, was passiert ist", berichtete eine aufgelöste Augenzeugin. Möglicherweise hätten die Nachbarn versucht, den Opfern zu helfen. Daraufhin habe der Täter sie ebenfalls erschossen.

Die Opfer aus den beiden beiden Familien sowie der Mörder lebten in zwei nebeneinander gelegenen Reihenhäusern in einem bürgerlichen Neubauviertel. Ein Anwohner habe die Schüsse gehört und darauf die Carabinieri alarmiert. Das Ehepaar sei bereits seit längerem getrennt, offenbar habe der Mann seine Frau früher auch geschlagen und misshandelt, berichtete das Fernsehen unter Berufung auf Anwohner. Einer ersten Rekonstruktion des Verbrechens zufolge verließ der Mann gegen neun Uhr morgens seine Wohnung, betrat das benachbarte Reihenhaus und schoss sofort auf seine Opfer.

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