Zwei Familienbetriebe gesperrt
Dritter Fall von Rinderwahnsinn

Der Kontrolltest bestätigte den Verdacht, dass ein Tier aus dem oberpfälzischen Landkreis Cham an dem Virus erkrankt ist.

dpa CHAM. In Deutschland gibt es den dritten Fall von Rinderwahnsinn. Der BSE-Verdacht bei einem Tier aus dem oberpfälzischen Landkreis Cham hat sich bestätigt. Das zuständige Landratsamt sei in der Nacht zum Mittwoch über das positive Ergebnis der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen informiert worden, erklärte ein Kreissprecher.

Am Vormittag will Landrat Theo Zellner (CSU) weitere Informationen zu dem Fall geben. Dann soll sich auch der betroffene Landwirt äußern. Nach dem ersten BSE-Fall in Schleswig-Holstein war erst am Wochenende im Oberallgäu ein zweiter BSE-Fall bekannt geworden.

In der Oberpfalz waren ebenfalls am Wochenende nach Schnelltests zwei Familienbetriebe gesperrt worden. Die Kontrolltests zu dem Fall von einem Bauernhof im Landkreis Neumarkt waren nach Angaben der dortigen Kreisbehörde am Mittwochvormittag noch nicht abgeschlossen.

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