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Zwei Opfer bei Selbstmord-Anschlag in Israel

Ein mutmaßlicher palästinensischer Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag zwei Israelis, darunter ein 18 Monate altes Baby, mit sich in den Tod gerissen.

dpa JERUSALEM. Nach Rundfunkberichten wurden bei der Explosion in der israelischen Stadt Petah Tikva östlich von Tel Aviv am Montagabend fast 50 Menschen verletzt, vier davon schwer. Die Polizei fahndete nach einem weiteren Komplizen.

Das Kind und eine Frau erlagen ihren Verletzungen im Krankenhaus. Nach Angaben Radio Israels sprengte sich der Attentäter neben einem Café in die Luft. Die 10 Kilogramm schwere Bombe war mit Nägeln und Metallstücken gespickt.

Nach zunächst unbestätigten Berichten bekannten sich die militanten Al-Aksa Märtyrer-Brigaden zu dem Anschlag. Der Bekenneranruf ging bei der "Al-Manar" Fernsehstation ein, die von der libanesischen Hezbollah Bewegung betrieben wird.

Die Palästinenserbehörde verurteilte in einer Erklärung "Terroranschläge gegen israelische Zivilisten". Bundesaußenminister Fischer (Grüne) will bei seinen Gesprächen mit der israelischen Regierung und der Führung der Palästinenser Impulse für einen Neubeginn im Friedensprozess geben. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen in Saudi-Arabien will Fischer für seinen Nahost- Stufenplan werben, der mit der EU, den USA, Russland und den Vereinten Nationen abgestimmt ist.

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