Zwei Satelliten ins All gebracht
Ariane-Rakete im zweiten Anlauf geglückt

Eine Ariane-5-Rakete hat am frühen Donnerstagmorgen einen europäischen Wettersatelliten sowie einen Telekommunikationssatelliten ins All gebracht.

Reuters KOUROU. Wie die Europäische Weltraumorganisation (ESA) mitteilte, wurde der erste Satellit 28 Minuten und der zweite Satellit 36 Minuten nach dem Start vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana ausgesetzt. Der Wettersatellit gehört zur zweiten Meteosat-Generation (MSG), die von der Europäischen Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat) entwickelt wurde. Der erste Startversuch in der Nacht zum Mittwoch nach Angaben der ESA wegen Problemen an der Elektronik verschoben worden.

Der Direktor für das Erdbeobachtungsprogramm der ESA, Jose Achache, erklärte, mit Hilfe des Wettersatelliten werde die Wettervorhersage und die Aufzeichnung sich abzeichnenden Klimaveränderungen verbessert.

Insgesamt hat es bereits 155 Ariane-Starts seit 1979 gegeben. Für die Ariane-5 war dies der 13. Start. In Konkurrenz der Ariane steht die Atlas-5-Trägerrakete von Lockheed Martin. Auch Boeing will mit der Delta-4-Rakete schwere Lasten in den Weltraum befördern.

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