Zwei Tote und 8000 Geschädigte
Hochwasser in Chile

Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen und stürmischen Winden sind im Süden Chiles mindestens zwei Menschen ertrunken und mehrere tausend Menschen obdachlos geworden.

dpa/HB SANTIAGO DE CHILE. Nach Berichten lokaler Medien vom Dienstag verloren 8 000 Menschen ihr Heim oder wurden erheblich durch das Hochwasser geschädigt.

Unterdessen warf die Organisation für Katastrophenschutz den Betreibern von Staudämmen vor, die Überschwemmungen noch verschärft zu haben. Die Stromerzeugungsunternehmen hätten die Pegelstände nicht rechtzeitig vor dem Unwetter gesenkt und während der Regenfälle noch zusätzlich Wasser abgelassen. Die Unternehmen bestreiten dies. Das Ministerium für öffentliche Bauten kündigte an, die Behörden würden künftig die Regulierung der Pegelstände überwachen.

Besonders von dem Unwetter betroffen war am Wochenende die Region zwischen Valparaíso etwa 120 Kilometer nördlich von Santiago bis zum Fluss Bío Bío 515 Kilometer südlich der Hauptstadt. Für Dienstag wurden neue Regenfälle befürchtet.

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