Zwei Varianten der privaten Altersvorsorge
Fallstricke: Riester oder Rürup-Rente

Der Staat fördert die Private Altersvorsorge: Die Riester-Rente und ab 2005 die Rürup-Rente. Die Riester-Rente ist mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden. Die Rürup-Rente ist relativ unflexibel.

HB DÜSSELDORF. Die Riester-Rente: verlangt einen hohen Verwaltungsaufwand. Die dadurch entstehenden hohen Kosten zahlt der Riester-Kunde mit. Vielen Gutverdienenden erscheinen die Förderbeträge nicht lukrativ genug. Zudem müssen die staatlichen Zulagen separat beantragt werden. Von rund fünf Millionen Riester-Sparern haben das bisher der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen zufolge erst 2,2 Millionen getan. Die Frist für die Zulagen aus dem Jahr 2002 läuft aber schon am 31.12. ab.

Die Rürup-Rente: ist relativ unflexibel. Denn sie unterliegt einer ganzen Reihe von Restriktionen. So darf sie nicht beliehen, verkauft oder auf einen Schlag ausgezahlt werden. Nur Ehepartner und Kinder können das Ersparte erben. Riester und Rürup-Rente: sind ausschließlich als Renten konzipiert - allerdings kann bei Riester zumindest ein Teil der angesparten Summe auf einen Schlag entnommen werden. Und: Es ist zwar reizvoll, heute Steuern zu sparen und sie erst im Ruhestand zu bezahlen. Allerdings sind künftige Steuersätze kaum kalkulierbar.

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