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Zwei von vier UMTS-Lizenzen in Frankreich vergeben

afp PARIS. In Frankreich sind am Donnerstag zwei der vier UMTS-Mobilfunklizenzen vergeben worden. Die Pariser Regulierungsbehörde ART erteilte den beiden Martkführern Orange (France Télécom) und SFR (Vivendi Universal) den Zuschlag. Sie waren die einzigen Bewerber für die vier Lizenzen; andere Unternehmen, unter ihnen die Deutsche Telekom, hatten im ersten Durchgang wegen der hohen Kosten verzichtet. Bis zuletzt war wegen rechtlicher Bedenken fraglich gewesen, ob die beiden Lizenzen vergeben werden oder das gesamte Verfahren neu gestartet wird. Die Ausschreibung für die verbleibenden zwei Lizenzen soll nun spätestens im ersten Halbjahr 2002 erfolgen.

Juristen hatten bemängelt, dass durch die Vergabe in zwei getrennten Schritten ungleiche Wettbewerbsbedingungen entstehen. Zudem hatten sie die Preise als unangemessen hoch kritisiert. In Frankreich wurden die Mobilfunk-Lizenzen nicht versteigert, sondern zu einem Fixpreis von jeweils 4,95 Milliarden Euro (32,5 Milliarden Franc/9,75 Milliarden Mark) für eine Verpachtung auf 15 Jahre angeboten. Die Einnahmen will der französische Staat zur Finanzierung der Rentenkasse und zum Abbau der Schulden einsetzen. Frankreich ist das letzte große Land in der Europäischen Union, das seine UMTS-Lizenzen noch nicht vollständig vergeben hat.

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