Zwei weitere Besatzungsmitglieder konnten nur noch tot geborgen werden
Überlebender des Trawler-Unglücks entdeckt

Rettungskräfte haben vor Schottland einen Überlebenden des Trawler-Unglücks entdeckt, der mehr als zwölf Stunden im eisigen Wasser aushielt.

afp LONDON. Wegen der bis zu zehn Meter hohen Wellen war die Bergung des spanischen Seemannes aus dem Atlantik schwierig, wie ein Sprecher der Luftwaffe am Dienstag mitteilte. Er sollte per Hubschrauber aus dem Wasser vor der Westküste gezogen und ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Schiffsbesatzung entdeckte unterdessen die Leichen von zwei toten Besatzungsmitgliedern. In der Nacht waren neun Besatzungsmitglieder des unter deutscher Flagge fahrenden "Trawlers" gerettet worden. Von den übrigen vier Seeleuten fehlte aber weiterhin jede Spur. Rettungskräfte schätzten ihre Überlebenschancen wegen der Wetterbedingungen als niedrig ein.

An Bord waren neben einem Deutschen 15 Spanier gewesen. Das Schiff war 400 Kilometer westlich von Tiree gesunken, nachdem es in der Nacht ein Notsignal gesendet hatte. Der Sprecher bezeichnete die Entdeckung des Überlebenden als "Wunder". An der Suche beteiligten sich vier Schiffe. Die in der Nacht geretteten Seeleute wurden mit Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht. Sie hatten vier Stunden in einem Rettungsboot ausgeharrt.

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