Zwei Werke werden geschlossen
Freightliner baut weitere Stellen ab

Die amerikanische Daimler-Chrysler-Tochter Freightliner baut weitere Stellen ab. Wegen des deutlich schwächeren Geschäfts mit Schwerlastwagen werde der Lkw-Hersteller Anfang 2003 mindestens 138 feste und 537 befristete Arbeitsplätze streichen, teilte Freightliner in Portland mit.

HB/dpa PORTLAND. Zwei Werke sollen für zunächst neun Tage geschlossen werden, um die Produktion zu drosseln. Hintergrund seien am 1. Oktober in Kraft getretene Abgasvorschriften, die zu einem absehbaren Rückgang der Bestellungen geführt hätten.

"Freightliners Restrukturierung bleibt im Plan", sagte Vorstandschef Rainer Schmückle. Das Unternehmen hatte vor einem Jahr ein Sanierungsprogramm beschlossen, das 2 700 Stellenstreichungen vorsah. Zuvor waren bereits 9000 von ehemals 25 000 Jobs weg gefallen. Der für Nutzfahrzeuge zuständige Daimler-Chrysler-Vorstand Eckard Cordes hatte Anfang diesen Jahres einen weiteren Stellenabbau noch ausgeschlossen.

Trotz des schwachen Marktes, der auch das Geschäft mit mittelschweren Lkw beeinträchtigt, erwartet Schmückle für das kommende Jahr weiterhin einen leichten Betriebsgewinn bei Freightliner. Das ursprüngliche Ziel für Kosteneinsparungen (458 Millionen Euro) werde 2002 wahrscheinlich um 100 Millionen Dollar übertroffen werden. Daimler-Chrysler ist der größte Nutzfahrzeughersteller der Welt.

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