Zwei Witwen arabischer Dschihad-Kämpfer
Bin Ladens "rechte Hand" hat geheiratet

Eiman el Sawahiri, der als rechte Hand von El-Kaida-Anführer Osama bin Laden gilt, soll in seinem Versteck vor einigen Tagen zwei Witwen arabischer "Dschihad"-Kämpfer aus Afghanistan geheiratet haben.

dpa/HB KAIRO. Die arabische Zeitung "Al-Hayat" berichtete am Mittwoch unter Berufung auf den in London lebenden ägyptischen Islamisten Hani el Sabaai, der ägyptische "Terror-Doktor" habe bei einem US-Angriff auf die afghanische Stadt Khost im November seine Frau Azza, seinen Sohn und eine seiner Töchter verloren.

Heute lebt der von den USA gesuchte Vordenker der Terrororganisation El Kaida nach Angaben der Zeitung in einem Versteck, das aus Sicherheitsgründen nur wenigen seiner Gefolgsleute bekannt sei. Dorthin seien die beiden Frauen, die vor der Niederlage der Taliban in Kandahar gelebt hätten, kürzlich gebracht worden.

"Al-Hayat" hatte im Dezember berichtet, El Sawahiri sei bei amerikanischen Luftangriffen auf Tora Bora verletzt worden. Er hatte sich vor vier Jahren zusammen mit mehreren Gefolgsleuten seiner Terrororganisation "Dschihad" (Heiliger Krieg) Bin Laden angeschlossen.

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