Zwei Züge verunglückten
Sechs Tote bei Eisenbahnunglück in Großbritannien

In der Grafschaft North Yorkshire sind zwei Züge verunglückt. Auslöser des Unglücks war ein auf die Schienen geratenes Auto.

Reuters LONDON. Bei einem Eisenbahnunglück in Großbritannien sind am Mittwoch sechs Menschen getötet worden, wie die Bahnpolizei mitteilte. In der Grafschaft North Yorkshire waren zwei Züge verunglückt. Ein Sprecher der Bahnpolizei teilte mit, südlich von Hensall sei ein Auto von der Autobahn M-62 abgekommen und auf die Schienen geraten. In das Auto sei ein Güterzug gefahren und entgleist. Auf den Güterzug sei dann ein Intercity-Zug geprallt. Augenzeugen sagten im Rundfunk, Wagen beider Züge seien aus den Gleisen gesprungen. An der Unglücksstelle seien Feuerwehr und Rettungsdienste im Einsatz.

Schlechte Wartung der Strecken

In Großbritannien, wo die Bahn in den letzten Jahren privatisiert worden ist, hat es in den vergangenen Monaten mehrere Zugunglücke gegeben, weil die Strecken nicht richtig gewartet worden waren. Bei der Entgleisung eines Schnellzuges zwischen London und Leeds im Oktober 2000 hatte es nördlich von London vier Tote gegeben. Darauf war der für das Netz zuständigen Gesellschaft Railtrack vorgeworfen worden, sie stelle Profite vor Investitionen in die Bahnsicherheit.

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