Zweifel an der "Medikamenten-Pipeline"
Fusionierter Pharmariese Glaxo-Smith-Kline fällt zum Börsenstart

Die Aktie des fusionierten Pharmariesen Glaxo-Smith-Kline Plc ist am ersten Handelstag an der Londener Börse schwach gestartet.

dpa/afx LONDON. Die Aktie des fusionierten Pharmariesen GlaxoSmithKline Plc ist am ersten Handelstag nach dem Zusammenschluss der beiden Großkonzerne Glaxo Welcome und Smith-Kline Beecham schwach gestartet. Gegen 11.30 Uhr notierten die Aktien nach einem Eröffnungskurs von 1 848 Pence nur noch bei 1 827 Pence. Gleichzeitig lag der Referenzindex FTSE 100 kaum verändert um 1,33 Zähler höher bei 6 178,60 Zählern.

Händler erklärten den Verlust des Papiers mit Zweifeln bezüglich der "Medikamenten-Pipeline" des neuen Unternehmens. Außerdem seien nach dem Anstieg der vergangenen Tage Gewinnmitnahmen eine normale technische Marktreaktion. Die in London erscheinende Finanzzeitung "Financial Times" (FT) hatte in ihrer Mittwochausgabe über eine "dringende Jagd" von Glaxo-Smith-Kline nach neuen Medikamenten berichtet. Der Vorstandschef Jean-Pierre Garnier hat nach Angaben der Zeitung bereits ein Team zusammengestellt, das den Markt nach lizensierbaren Arzneimitteln absucht.

Noch vor dem Forschungs- und Entwicklungtag des Unternehmens im Verlauf des ersten Quartals solle ein Erfolg präsentiert werden. Nach mehreren Misserfolgen bei der Entwicklung und Zulassung von Medikamenten in der jüngsten Vergangenheit hätte sich das neue Unternehmen den Start sicher besser vorgestellt, kommentierte die Zeitung.

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