Zweifel an der Zielgruppe
Sal. Oppenheim sieht Einführung des Mini durch BMW "etwas kritisch"

Die Investmentbank Sal. Oppenheim sieht die Einführung des Kleinwagens "Mini" durch den bayerischen Autobauer BMW "etwas kritisch".

dpa-afx FRANKFURT. Analyst Patrick Juchemich sagte am Mittwoch, dass der Kleinwagen vergleichsweise teuer sein werde. Außerdem bezweifelt der Fachmann, dass die Zielgruppe für das neue Modell groß genug ist.

Insgesamt laufen bei BMW die Geschäfte trotz einer insgesamt flauen Autokonjunktur weiter gut. Der Konzern erwartet nach eigenen Angaben für das gesamte Jahr ein Absatzplus von neun Prozent. Nach Ansicht von Juchemich hat BMW es verstanden, "die Marke sehr stark zu gestalten". Das sei durch gute Produkte und durch eine gute Werbung gelungen. Außerdem sei BMW kein Massenhersteller und damit nicht so sehr von den konjunkturellen Schwankungen in der Automobilbranche betroffen.

Mittlerweile habe BMW das Rover-Desaster vollständig verarbeitet. "Die Marke BMW hat durch das Rover-Abenteuer keinen Schaden erlitten", sagte der Experte. Gegenüber den Aktien von BMW bleibt Juchemich weiter neutral eingestellt; er nannte als fairen Wert 39 ?. Die positiven Nachrichten seien schon im Aktienkurs des bayerischen Autobauers eingepreist sind. Außerdem rechnet der Experte damit, dass die Erweiterung der Modellpalette mit der Einführung des Mini zu einem leichten Absinken der Margen führen wird.

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