Zweimal Bronze
Versöhnlicher Abschluss für Buschschulte

Für Antje Buschschulte haben die Olympischen Spiele in Athen doch noch ein versöhnliches Ende genommen. Nach der Enttäuschung über den sechsten Platz über 100 Meter kann sie sich nun über zweimal Bronze freuen.

HB ATHEN. Nach dem enttäuschenden Abschneiden der Equipe des Deutschen Schwimm-Verbandes bei den Olympischen Sommerspielen in Athen kann sich Antje Buschschulte gleich doppelt über ihre Bronzemedaille über die 200 Meter Rücken freuen: «Meine Bilanz stimmt», freut sich die 25 Jahre alte Magdeburgerin. «Ich habe in der Vorbereitung auf Olympia ein hohes Pensum absolviert. Ich wusste, dass ich nach der Enttäuschung über 100 Meter über 200 Meter schnell sein würde.» Die Weltmeisterin musste sich den dritten Rang zwar mit der Japanerin Reiko Nakamura teilen, das tat der Freude aber keinen Abbruch.

Ihr Dank gilt ganz besonders ihrem Trainer Bernd Henneberg, der sie schon vor einem Jahr bei ihrem WM-Sieg über 100 Meter Rücken betreut hatte. «Er ist der einzige Trainer, der mich richtig kennt und weiß, was er mit mir machen muss», so Antje Buschschulte, die nach dem Finale mit ihrem Coach ein paar Freudentränen verdrückt hatte. «Ich bin nicht schwierig, aber temperamentvoll, und schreie manchmal rum. Henne ist ruhig und holt mich wieder runter.»

Nach dem enttäuschenden sechsten Platz über die 100-Meter-Distanz war sie noch am Boden zerstört: «Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht haben soll, ich verstehe es einfach nicht.» Zwar hatte Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Beckmann sie als eine von sechs Medaillenhoffnungen eingestuft, die 200 Meter Rücken hatte er allerdings nicht auf der Rechung.

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