Zweistelliges Plus bei Johnson & Johnson und Forest
US-Pharmakonzerne legen kräftig zu

Der US-Markt bietet für Pharmakonzerne weiterhin Spielraum für kräftige Steigerungen beim operativen Gewinn. Das zeigen die Quartalszahlen von Johnson & Johnson und Forest.

shf FRANKFURT/M. Beim Pharma- und Medizintechnikriesen Johnson & Johnson ging der Nettogewinn im zweiten Quartal zwar um gut ein Viertel auf 1,2 Mrd. $ zurück. Ursache dafür waren aber Sonderabschreibungen auf neu erworbene Firmen. Klammert man diesen Effekt aus, stieg der Gewinn laut Johnson um knapp 17 % auf 2,1 Mrd. $ oder 70 Cents je Aktie. Die Konsens-Schätzungen der Analysten wurden damit leicht übertroffen. Der Konzernumsatz legte um knapp 14 % auf 10 Mrd. $ zu, wobei aber fünf Prozentpunkte Wachstum alleine auf die Abwertung des Dollars zurückzuführen sind.

Wie gut das Pharmageschäft weiterhin läuft, zeigen die Zahlen der Arzneimittelsparte von Johnson & Johnson. Sie steigerte ihren Umsatz im zweiten Quartal auf währungsbereinigter Basis immerhin um ein Zehntel auf 4,9 Mrd. $, obwohl der Konzern bei seinen Hauptprodukten Procrit und Eprex deutliche Einbußen verbuchte. Die beiden Mittel gegen Blutarmut werden stark bedrängt von Konkurrenzprodukten des US-Biotechkonzerns Amgen. Für einen Ausgleich sorgten stark wachsende Umsätze bei Schmerzmitteln und Psychopharmaka.

Auf diesem Gebiet feiert auch die US-Firma Forest Laboratories Erfolge. Starke Zuwächse beim Antidepressions-Mittel Lexapro ließen den Forest-Umsatz im zweiten Quartal um 30 % auf 607 Mill. $ steigen. Der Nettogewinn legte um 45 % auf knapp 180 Mill. $ zu. Allerdings deutete Forest an, dass dieses hohe Wachstum im Gesamtjahr nicht zu halten sei - die Aktie brach nach dieser Aussage um bis zu 10 % ein.

Quelle: Handelsblatt

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