Zweitbester Torschütze der EM-Qualifikation
Zlatko Zahovic - der schlampige Genius

Sloweniens Aufstieg in die erweiterte Weltspitze des Fußballs ist untrennbar mit seinem Namen verbunden: Zlatko Zahovic.

HB/sid LJUBLJANA. "Bei der ganzen Euro hat es keinen Spieler gegeben, der dem Spiel seiner Mannschaft so den Stempel aufgedrückt und so unersetzlich war wie Zlatko", hatte Nationaltrainer Srecko Katanec seinen Star nach der EM 2000 gelobt.

Der heute 30-Jährige hatte die Slowenen mit neun Toren als zweitbester Schütze der gesamten EM-Qualifikation zur ersten Teilnahme an einem großen Turnier geschossen, und auch in Belgien und den Niederlanden war Zahovic in drei Spielen dreimal erfolgreich. Auch wenn der Mittelfeldspieler von Benfica Lissabon in der WM-Ausscheidung nur vier Treffer erzielte, steht für Zahovic durchschnittlich in jedem zweiten Länderspiel ein Torerfolg zu Buche - eine beachtliche Quote.

Doch Zahovic gilt auch als äußerst schwierig und hat in seinen Klubs daher oft keinen leichten Stand. In den vergangenen vier Jahren spielte er bei vier verschiedenen Vereinen. Vom FC Porto, wo Zahovic 1998 mit sechs Treffern erfolgreichster Schütze der Champions-League-Gruppenspiele war, über Olympiakos Piräus und den FC Valencia führte der Weg von Sloweniens Rekordtorschützen schließlich zurück nach Portugal zu Rekordmeister Benfica. Beim Klub des deutschen Torhüters Robert Enke allerdings spielt das "schlampige Genie" nur eine mäßige Saison. Da Zahovic sich bei seiner Nationalelf aber besonders wohlfühlt, ist mit ihm bei der WM sicher zu rechnen.

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