Zweite Tarifrunde ohne Ergebnis
Warnstreiks bei der Postbank möglich

Bei der Postbank droht die Gewerkschaft ver.di nach einer ergebnislosen zweiten Tarifrunde mit Warnstreiks. Warnstreiks solle es bereits vor der kommenden Tarifrunde am 17. Juni in Hannover geben.

dpa KASSEL. Die Arbeitgeber hätten bei der Verhandlungsrunde am Freitag in Kassel erneut kein Angebot vorgelegt, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Hinrich Feddersen. "Damit provozieren die Postbankarbeitgeber Aktionen der Postbankbeschäftigten." Warnstreiks solle es bereits vor der kommenden Tarifrunde am 17. Juni in Hannover geben.

Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert für die 18 000 Beschäftigten der Postbank und ihrer Tochterunternehmen Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent. Die Arbeitgeber hätten ein Angebot bisher verweigert, da es bei Tarifverhandlungen in der Branche wie auch im Postkonzern noch kein Angebot gebe, das als Richtschnur dienen könne, sagte ein ver.di-Sprecher.

Kein Entgegenkommen der Arbeitgeber gab es bislang auch bei Forderungen der Gewerkschaft zur Übernahme aller Auszubildenden und der Kostenübernahme bei der Riester-Rente, wie ein ver.di-Sprecher nach Verhandlungsende mitteilte. Auszubildende sollten nur in dem Maße übernommen werden, in dem Arbeitsplätze frei würden. Zuschüsse zur Riesterrente gebe es nicht.

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