Zweite Woche lief besser
Einzelhandel zieht überwiegend positive SSV-Bilanz

Mit Erleichterung hat der deutsche Einzelhandel am Freitag eine überwiegend positive Bilanz des Sommerschlussverkaufs (SSV) gezogen. Die Mehrzahl der Geschäfte erwartet nach einer Umfrage des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE) ein leichtes Umsatzplus.

ddp BERLIN. HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr hofft, dass zum Finale am Samstag noch einmal viele Kunden in die Geschäfte kommen und für ein Umsatzhoch sorgen. Hierzu werde der Handel einen Teil der verbliebenen Sommerware nochmals kräftig reduzieren.

Die zweite Woche des SSV sei etwas besser ausgefallen als im Vorjahr und habe die Erwartungen der Händler nicht enttäuscht, sagte Pellengahr in Berlin. In der ersten Woche sei die Aktion wegen der Hitzwelle nicht so gut gelaufen. Dank dem guten Samstag zur Halbzeit habe aber ein Großteil der befragten Händler Umsätze auf Vorjahresniveau erzielt. Der gute Verlauf mache dem Einzelhandel Hoffnung auf eine positive Umsatzentwicklung im August, fügte der HDE-Sprecher hinzu.

In den Ländern wurde die positive Bilanz bestätigt. Allerdings gab es auch Ausnahmen. So zeigten sich die Händler in Nordrhein-Westfalen zwar zufrieden, ein Kaufhof-Sprecher räumte jedoch ein, dass das Vorjahresniveau nicht erreicht werde. In Bayern hieß es beim Landesverband der Einzelhändler, dass die Mehrheit der Betriebe Umsätze auf Vorjahresniveau erreicht habe. Einige Betriebe meldeten ein Plus bis zu zehn Prozent, andere sprachen dagegen von leichten Umsatzrückgängen.

Die Verbandsvertreter betonten gleichzeitig, es habe sich erneut gezeigt, dass die Schlussverkäufe beliebt sind und von den Kunden gut angenommen werden. Der Wegfall des Rabattgesetzes habe sich nicht bemerkbar gemacht.

Gefragt waren nach Angaben von Warenhäusern bundesweit Sommertextilien, Badesachen, Kinderbekleidung und Heimtextilien. Auch Anzüge und Kostüme - "alles, wofür man sich umziehen muss" - sei gut gegangen, allerdings erst in der zweiten Woche.

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