Zweite Woche muss umsatzmäßig noch etwas bringen
Schlussverkauf: Handel zieht verhaltene Zwischenbilanz

Eine verhaltene Zwischenbilanz des diesjährigen Sommerschlussverkaufs hat der Einzelhandel gezogen. Einschließlich des Samstags, der traditionell der stärkste Tag sei, dürfte der Umsatz trotz des Ansturms der Schnäppchenjäger bisher knapp unter dem sehr guten Vorjahresergebnis liegen, sagte der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, Hubertus Pellengahr am Samstag.

ap BERLIN. Umsatzmäßig müsse die zweite Woche noch etwas bringen. In der ersten Woche sei fast ausschließlich reduzierte Sommerware verkauft worden, berichtete Pellengahr. Der Handel verdiene aber vor allem am Verkauf nicht herabgesetzter Produkte, die die Schnäppchenjäger während des Sommerschlussverkaufs erstehen.

Mit Preisnachlässen von bis zu 70 % wollen die Händler bis Ende kommender Woche ihre Lager leeren. Dieses Ziel werden sie nach Einschätzung Pellengahrs auf jeden Fall erreichen. Die erste Woche sei allerdings sehr wechselhaft und mit regionalen Unterschieden verlaufen.

In Ostdeutschland und den Urlaubsgebieten lief der Schlussverkauf den Angaben zufolge bisher am besten. In der ersten Woche griffen die Schnäppchenjäger wegen des hochsommerlichen Wetters vorwiegend zu leichter Sommerkleidung und zu Bademoden. Auch Fahrradsportartikel hätten reichlich Abnehmer gefunden.

Vor allem der Handel in den Bundesländern, in denen am Montag wieder die Schule beginnt, setzt seine Hoffnungen nun auf die zweite Woche des Schlussverkaufs.

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