Zweiter Börsengang geplant
Debitel verhandelt mit Viag Interkom

dpa-afx FRANKFURT Das Telekommunikationsunternehmen Debitel will offenbar seine Position im Markt für Mobiltelefonie ausbauen. Wie die "Financial Times Deutschland" (Donnerstagsausgabe) berichtet, soll das Stuttgarter Unternehmen Gespräche zur Vermarktung der Mobilfunkdienste mit Viag Interkom geführt haben. Darin gehe es dem Vernehmen nach um die Vermarktung der Mobilfunkdienste der Tochter von British Telecom durch Debitel, schreibt die Zeitung ohne Angabe näherer Quellen. Die Stuttgarter planten zudem einen zweiten Börsengang.

Mit der Annäherung gehe ein jahrelanger Konflikt der beiden Telekommunikationsunternehmen zu Ende, berichtet die FTD. Viag habe bislang alle Mobilfunkdienste mit eigenen Händlern vermarktet. Komme es zu einer Einigung, könne Debitel in seinen rund 5 000 Shops auf fast alle Dienste der deutschen Mobilfunkbetreiber zurückgreifen.

Die Einigung dürfte Debitels Ausgangsposition für das UMTS-Geschäft stärken, schreibt die Zeitung. Auch dort strebe das Unternehmen Alllianzen an. Debitel hatte sich im vergangenen Sommer frühzeitig aus dem teuren Bietergefecht um die UMTS-Lizenzen zurückgezogen. Debitel hatte am Dienstag angekündigt, künftig UMTS-Produkte von D2 Vodafone zu vermarkten. Die Vereinbarung binde keinen Partner exklusiv, hatte Vorstandschef Peter Wagner erklärt. "Wir stehen mit mehreren Unternehmen in aussichtsreichen Verhandlungen und streben die nicht-exklusive Partnerschaft mit drei weiteren Lizenzinhabern an", hatte er gesagt.

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