Zweiter Partner in den USA
Lufthansa ebnet US Airways Weg in Star-Alliance

Die Deutsche Lufthansa hat eine weit reichende Zusammenarbeit mit US Airways vereinbart und damit in den USA einen zweiten Partner neben der angeschlagenen United Airlines gefunden.

HB/dpa WASHINGTON. Ab Oktober sollten Flüge unter gemeinsamer Flugnummer angeboten werden, teilten der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa, Jürgen Weber, und US- Airways-Chef David Siegel am Donnerstag in Washington mit. Bereits Ende Mai könnte ein Beitritt von US Airways zum weltgrößten Airline-Bündnis "Star Alliance" um die Lufthansa beschlossen werden, sagte Weber. "Star"-Mitglied United fliegt derzeit unter Gläubigerschutz.

"United, US Airways und Lufthansa werden gemeinsam ein äußerst starkes Dreieck über den Atlantik bauen", sagte Weber. Die Lufthansa und US Airways versprechen sich von der Partnerschaft eine Belebung des Geschäfts in der Größenordnung von rund 50 Mill. $ im Jahr. Kunden sollen künftig bei beiden Gesellschaften Flüge in den Netzen des Partners buchen und Meilen für die Vielfliegerprogramme sammeln können. "Es ist fast, als kämen zwei Puzzleteile zusammen", sagte Siegel über die Streckennetze der Airlines. US Airways ist die größte Gesellschaft an der US-Ostküste.

Im August vergangenen Jahres hatte US-Airways als erste US- Fluggesellschaft nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 Gläubigerschutz beantragt. Das Verfahren ist nach erheblicher Umstrukturierung mit Einsparungen von 1,9 Mrd. Dollar im Jahr inzwischen beendet. United steht noch unter Gläubigerschutz. Sie spart zur Sanierung.

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