Zweiter Sieg am vierten Tag
Cipollini unbezwingbar

Mario Cipollini sicherte sich am Ende der 3. Etappe des Giro d'Italia von Verviers in Belgien nach Esch-sur-Alzette in Luxemburg seinen zweiten diesjährigen Tagessieg.

dpa ESCH-SUR-ALZETTE. Nach 206 Km schloss der 35-Jährige wie in Münster die vortreffliche Arbeit seiner Team-Kollegen erfolgreich ab und ließ der Konkurrenz im Massensprint keine Chance. Cipollini feierte in Esch seinen insgesamt 36. Giro-Etappensieg - die Plätze zwei und drei belegten der Italiener Massimo Strazzer und Danilo Hondo aus Cottbus vom Team Telekom.

Auf den letzten beiden Kilometern hatte es ein regelrechtes Hauen und Stechen um die besten Positionen an der Spitze gegeben. «Mario ist in Topform und hat eine super Mannschaft. Da ist im Moment nicht viel zu machen», sagte Hondo, der im Vorjahr beim Giro zwei Etappen gewann und am Dienstag den gleichen Etappenrang wie am Vortag sein Team-Kollege Jens Heppner erreicht hatte.

Cipollinis Landsmann Stefano Garzelli, der Giro-Gewinner des Jahres 2000, verteidigte sein Rosa Trikot ohne Mühe. Der am Start nur 13 Sekunden hinter ihm liegende Coast-Fahrer Fabrizio Guidi (Italien) hätte es ihm gerne abgenommen. Der Italiener kam aber nicht dazu, wie beabsichtigt bei der Zwischensprint-Wertung in Mamar die volle Sekunden-Gutschrift zu holen, weil ein Ausreißer seit Kilometer 29 allein vor dem Feld fuhr.

Der Belgier Marc Streel hatte sich bei ungünstigen Witterungsbedingungen, die neben Cipollini auch andere Profis in Winterkleidung zwangen, einen Maximal-Vorsprung von fast 19 Minuten herausgefahren. Anfangs dank der Arbeit des Cipollini-Teams Aqua e Sapone, dann durch einsetzende Müdigkeit, war seine Solofahrt aber 18 Km vor dem Ziel beendet. Er war fast 160 Km alleine unterwegs.

Das kühle Wetter brachte Heppner die Knie-Probleme zurück, von denen der Thüringer am Montag in Lüttich am Ende einer anspruchsvollen Steigung auf die Cote St. Niklas nichts mehr gespürt hatte und auf den dritten Etappenplatz gefahren war. Der 37-jährige Routinier wird seit dem Giro-Start mit Salbenverbänden behandelt. Matthias Kessler aus Nürnberg verteidigte seinen fünften Rang im Gesamtklassement.

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