Zweiter Teil der Sommerreise
Kanzler Schröder setzt Reise im Osten fort

Erste Station des Bundeskanzlers ist die Kaserne Stallberg in Mecklenburg-Vorpommern. Damit besucht Schröder zum ersten Mal seit Amtsantritt die Bundeswehr im Inland.

dpa SCHWERIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) startet am heutigen Montag im vorpommerschen Eggesin in die zweite Halbzeit seiner Sommerreise durch die neuen Bundesländer. Mit dem größten Heeresstandort Ostdeutschlands besucht der Kanzler nach zweijähriger Amtszeit erstmals die Bundeswehr im Inland. In der Kaserne Stallberg nahe der polnischen Grenze will er mit Soldaten ins Gespräch kommen.

Die ostdeutschen Bundesländer brauchen laut Schröder weiterhin die Solidarität der Bundesregierung und der westlichen Länder. "Wir werden den Solidarpakt zwei machen müssen und ich möchte haben, dass wir das noch in dieser Legislaturperiode unter Dach und Fach bringen", sagte er am Sonntagabend im ZDF. Ostdeutschland brauche Planungssicherheit bei der Infrastruktur und bei der Wirtschaftsansiedlung.

Bei seiner Reise durch die ostdeutschen Bundesländer habe er erfahren, dass die Menschen dort schon viel geschafft hätten und "viel Grund haben, stolz auf ihre Lebensleistung zu sein, die sie teilweise unter sehr schwierigen Bedingungen haben erbringen müssen". Es bleibe aber eine Menge zu tun. Das zentrale Ziel sei: "Wir brauchen Ausbildung und wir brauchen Arbeit in den neuen Ländern. Das entwickelt sich langsam."

In Ueckermünde am Stettiner Haff befasst sich Schröder mit der ehrenamtlichen Arbeit in der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, bevor er am Abend mit Vertretern des Landesbauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern zusammentrifft. Nach der Witterung in diesem Sommer, die zu hohen Ertragsausfällen führte und neuen Gesetzen, drücken die Bauern finanzielle Sorgen.



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