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Zweiter Wahltag in Namibia

Bei den vierten demokratischen Wahlen seit der Unabhängigkeit haben die Namibier am Montag und Dienstag einen Nachfolger für Gründungspräsident Sam Nujoma bestimmt. Bis Dienstagabend zeichnete sich ein relativ problemloser Verlauf der zweitägigen Wahl ab.

dpa WINDHUK/JOHANNESBURG. Bei den vierten demokratischen Wahlen seit der Unabhängigkeit haben die Namibier am Montag und Dienstag einen Nachfolger für Gründungspräsident Sam Nujoma bestimmt. Bis Dienstagabend zeichnete sich ein relativ problemloser Verlauf der zweitägigen Wahl ab.

Auch über die Zusammensetzung des neuen Parlaments wurde entschieden. Die Wahl war jedoch von vereinzelten Computerproblemen sowie einem Unwetter überschattet, bei dem im Norden des Landes drei Menschen durch Blitzschlag verletzt wurden. Ein Mann starb an einem Herzinfarkt.

In der einstigen Kolonie Deutsch-Südwestafrika beenden die Wahlen die Ära Nujoma. Der 75-jährige tritt nach drei Amtszeiten Regierungszeit nicht mehr an, behält als Vorsitzender der Regierungspartei Swapo aber weiter politischen Einfluss. Seinen potenziellen Nachfolger hatte er selbst mitbestimmt. Erwartet wird ein erneuter solider Wahlsieg der bisher mit Zwei-Drittel-Mehrheit regierenden Swapo und ihres Präsidentschafts-Kandidaten Hifikepunye Pohamba. Ein offizielles Wahlergebnis wird erst zum Wochenende erwartet.

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