"Zwielichtige Bankgeschäfte"
Bankgesellschaft weist Spiegel-Vorwürfe zurück

vwd BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin AG (BGB), Berlin, hat am Freitag die Meldung des Spiegels über "Zwielichtige Bankgeschäfte" zurückgewiesen. Der Vorwurf beziehe sich im Kern darauf, dass auf Grund vollständiger Risikoübernahme durch die Bank ein unternehmerisches Risiko bei den Zeichnern von geschlossenen Immobilienfonds der Konzerntochter IBG ausgeschlossen sei, heißt es in einer Erklärung des Instituts. "Dies ist nicht zutreffend. Tatsächlich haben die Zeichner, wie in den Fondsprospekten nachzulesen ist, Mitwirkungsrechte sowie Chancen und Risiken aus ihrem Engagement."

Die Vollständigkeit, Richtigkeit und Klarheit der Prospektangaben sei durch Gutachten renommierter Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bei der Auflage der Fonds bestätigt worden. Der Umfang der Risiken sei durch die gegebenen Garantien begrenzt. Die Garantien seien unterschiedlich ausgestaltet, weshalb der Umfang der Risikobeteiligung der Zeichner der Fonds unterschiedlich groß sei. Der Spiegel hatte berichtet, die rund 70 000 Investoren hätten bei den Fonds kein eigenes unternehmerisches Risiko getragen und müssten deshalb Steuerersparnisse in Höhe von rund 3 Mrd. DM an den Fiskus zurückzahlen.

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