Zwischen Normalwohnung und Heimaufenthalt
Wohnalternativen für Senioren

Auch im Falle nachlassender Gesundheit gibt es Wohnalternativen, die ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, Individualität und Selbständigkeit ermöglichen.

Ein Großteil der heute über 65-Jährigen lebt in Normalwohnungen, von denen die meisten aufgrund ihrer baulich-technischen Ausstattung (Schwellen/Stufen, Bodenbeläge, sanitäre Einrichtungen etc.) nicht oder nur bedingt für das Wohnen im Alter geeignet sind.

Auch im Falle nachlassender Gesundheit gibt es Wohnalternativen, die ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, Individualität und Selbständigkeit ermöglichen. "Und das, ohne - aus der Investoren- und Trägerperspektive - unbedingt Komplett-Angebote bis zur Schwerstpflege anbieten zu müssen", so Eichener. Solche Angebote eines "Service-Wohnens" als Bestandteil einer pluralen Wohnungsversorgung Älterer fehlten allerdings noch vielerorts.

Wie können älteren Menschen bedürfnisgerechte Wohnalternativen und Dienstleistungen angeboten werden; wie kann die Wohnmobilität Älterer gefördert werden und welche Möglichkeiten gibt es, die dabei freiwerdenden Wohnungen zur Versorgung von Familien nutzbar zu machen? Fragen, die es laut Eichener dringend zu beantworten gilt.

Wenn die Bedeutung der stationären Pflege - bedingt durch die Pflegeversicherung und einer restriktiven Anerkennungspraxis der medizinischen Dienste der Krankenkassen, nach der in Zukunft weitaus weniger Personen die Berechtigung erhalten werden, einen Pflegeheimplatz durch die Pflegeversicherung finanziert zu bekommen - zunächst zurückgeht, aber die Zahl der Hilfe- und Pflegebedürftigen aufgrund der demographischen Entwicklung weiterhin ansteigt, so bedeutet dies, dass Formen der Altenhilfe, die zwischen der Normalwohnung und dem Heim liegen, an Bedeutung gewinnen werden.

Die Landesbausparkassen und das Forschungsinstitut empirica stellen in der Broschüre "Wohnprojekte für Jung und Alt" Generationen übergreifende private Baugemeinschaften vor. Mehr nachbarschaftliche Gemeinschaft und mehr Mitbestimmung bei der Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes ist das Credo der vorgestellten Modelle und Projekte - als ernst zu nehmende Möglichkeit neuer Träger- und Investitionskonzepte.

Mehr Informationen im Internet: www.lbs.de/zukunftswerkstatt

Autor: hjw

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